Der luxuriöse Ausserirdische.

 

Lilo

  • Ideenfindung

    Als wir die Aufgabe erhielten ein Abschlussprojekt für das Schaufenster zum Thema «Stutz» zu starten, habe ich mich spontan für eine plastische Figur aus Ceramicilin (Keramikmasse) entschieden. Ich entschloss mich für ein Luxus-Alien, das im Geld badet. Es steht sinnbildlich für die heutige Gesellschaft, wo mit Geld scheinbar alles machbar ist.

  • Warum ein Alien?

    Wenn es Ausserirdische gibt, dann haben diese Wesen sicherlich auch einen Hang zu Luxus. Da wir nicht wissen, was für Ausserirdische wertvoll erscheint, habe ich einfach die Materialien verwendet, die wir als luxuriös empfinden.

  • Projektpartner

    Flurina Roth hat sich meinem Projekt angeschlossen, sie hat für mein Alien «Lilo» ein Haustier «Kroko» erstellt. Der Vorteil eines Projektpartners ist, das man einander mit Ideen fördert. Der Nachteil ist der zeitliche Mehraufwand.

  • Projektbeginn

    Flurina Roth hat sich meinem Projekt angeschlossen, sie hat für mein Alien «Lilo» ein Haustier «Kroko» erstellt. Der Vorteil eines Projektpartners ist, das man einander mit Ideen fördert. Der Nachteil ist der zeitliche Mehraufwand.

  • Probleme

    Es gab nicht viele Probleme, denen ich mich stellen musste. Als erstes fing ich mit dem Kopf und den vier Ohren an. Das Material ist relativ schwer. Deshalb brachen mir die Ohren teilweise ab, da sie sehr gross und schwer waren. Ich musste diese wiederholt mit Holzleim reparieren. Das gleiche Problem hatte ich mit den Fingern, da sie besonders filigran ausgearbeitet wurden.

     

    Für den Kopf brauchte ich sehr viel Zeit. Insbesondere deshalb, weil ich sehr detailliert modellierte und mit Gouache und Copic bemalte. Die Malerarbeiten habe ich immer wieder optimiert. So kam es, dass ich aus Zeitgründen zu Hause in meiner Freizeit, am Körper arbeite.

     

    Kopf und Körper bestehen je aus einem Teil. Die beiden Teile zusammenzufügen war nicht ganz einfach. Die Lösung war dann, ein Loch in den Kopf (von unten) zu bohren und mit einem Metallstab mit dem Körper zu verbinden. So konnte ich die beiden Teile zusammenstecken. Der Bohrer in der Schule war jedoch dafür nicht geeignet, da der Kopf nicht unter den Bohrer passte. Deshalb wurde diese Arbeit zu Hause in der Werkstatt meines Vaters durchgeführt.

     

    Durch das hohe Gewicht fiel der Kopf nach hinten. Es musste also eine Konstruktion erstellt werden, damit er vorne blieb. Mein Ziel war es, dass die Figur schwebt, wenn Sie aufgestellt wird. Dazu wurde ein Gestell aus Metall erstellt, dass sie schweben liess. Dafür wurde auch gleich eine Stütze für den Kopf erstellt. Das war sehr diffizil. Der Körper musste genau ausbalanciert werden, damit er nicht nach hinten kippte. Für mehr Stabilität wurde eine runde Bodenplatte aus Metallblech erstellt, die anschliessend schwarz lackiert wurde.

     

    Da die ganze Figur leicht zerbrechlich ist, habe ich mich entschieden, diese in einer Glashaube zu stellen. So ist sie Geschütz und gleichzeitig auch optimal präsentiert.

  • Glashaube

    Es war nicht ganz einfach eine geeignet grosse Glashaube im Internet zu finden. Es sollte eine sein, mit einem schwarzen Boden. Ich fand zwar eine, jedoch nur mit weissem Boden. Und diese wurde auch nur nach Deutschland verschickt. Das Problem konnte ich lösen. Das Paket wurde zu einem Paketshop in Deutschland geschickt und anschliessend wurde der Boden schwarz lackiert.

  • Materialien

    Ceramicilin, Bänder, Glasdiamanten, Gouache, Copic, Glastropfen, Katzenschnauzhaare, Chromstalstange, Metallblech, Acryl-Spray, Glashaube, Alufolie

  • Zeitaufwand

    Ganz genau weiss ich es nicht, aber mindestens 50–60 Stunden. Dabei wurden folgende Arbeiten durchgeführt:

    Skizzen •

    Materialbeschaffung •

    Modellierung •

    Bemalung •

    Schmuckherstellung aus Glasperlen •

    Ausbesserungen der gebrochenen Teile •

    Konstruktion Metallgestell aus Chromstahl •

    Geeignete Glashaube im Internet suchen/bestellen •

  • MACHT UND MACHTLOSIGKEIT DES GELDES

    Natürlich besitzt Geld Macht. Man kann sich damit ein schönes Haus, elegante Kleidung und edle Möbel kaufen. Auch Bewunderung, Zustimmung und Schmeicheleien lassen sich manchmal erkaufen, vorübergehend sogar zuvorkommende Freunde. Aber damit ist die Macht des Geldes auch schon erschöpft. Denn das, was wir am dringendsten brauchen, ist für Geld nicht zu haben: die Liebe eines echten Freundes, Gesundheit, Zufriedenheit oder eine liebevolle Geste der Anteilnahme in der Stunde des Todes.

     

  • Mehr zum Thema «Stutz»

    Stutz wird umgangssprachlich in der Schweiz für einen Franken gebraucht. Weitere Wörter sind «en Stei», «es Fränkli». Das Thema wurde anlässlich der neuen 50er-Banknote gewählt, die 2016 herausgegeben worden ist.

     

  • Welche Einstellung habe ich zu Geld?

    Geld ist insofern wichtig, dass wir uns Essen und eine Wohnung leisten können. Sie ist aber keine Garantie für eine sichere Zukunft. Schliesslich kann Geld gestohlen werden. Somit ist nicht der Reichtum mein Ziel, sondern ein ausgefülltes, zufriedenes Leben mit echten Freunden.

     

  • Interessantes Zitat

    «The Narcissism Epidemic»

    «Materialistische Menschen sind im Durchschnitt unglücklicher und deprimierter. Selbst der blosse Wunsch nach mehr Geld macht sich psychisch negativ bemerkbar; auch traten laut Angaben mehr organische Beschwerden wie Hals-, Rücken- und Kopfschmerzen auf, und es bestand eine grössere Wahrscheinlichkeit von übermässigem Alkoholkonsum und Drogenmissbrauch. Das Streben nach finanziellem Erfolg macht offensichtlich unglücklich.»

® Kyra Mödritscher // All Rights Reserved

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    Kyra Mödritscher

    Lernende Grafikerin ab Herbst 2015

    2015/16 besuchte ich den Gestalterischen Vorkurs an der Gestalterischen Berufsschule Zürich. Ab Herbst 2016 fange ich eine Lehre als Grafikerin an. Diese Webseite ist in der Zeit des Vorkurses entstanden.

  • Ideenfindung

    Als wir die Aufgabe erhielten ein Abschlussprojekt für das Schaufenster zum Thema «Stutz» zu starten, habe ich mich spontan für eine plastische Figur aus Ceramicilin (Keramikmasse) entschieden. Ich entschloss mich für ein Luxus-Alien, das im Geld badet. Es steht sinnbildlich für die heutige Gesellschaft, wo mit Geld scheinbar alles machbar ist.

  • Warum ein Alien?

    Wenn es Ausserirdische gibt, dann haben diese Wesen sicherlich auch einen Hang zu Luxus. Da wir nicht wissen, was für Ausserirdische für wertvoll erscheint, deshalb habe ich die Materialien verwendet, die wir als luxuriös empfinden.

  • Projektpartner

    Flurina Roth hat sich meinem Projekt angeschlossen, sie hat für mein Alien «Lilo» ein Haustier «Kroko» erstellt. Der Vorteil eines Projektpartners ist, das man einander mit Ideen fördert. Der Nachteil ist der zeitliche Mehraufwand.

  • Projektbeginn

    Flurina Roth hat sich meinem Projekt angeschlossen, sie hat für mein Alien «Lilo» ein Haustier «Kroko» erstellt. Der Vorteil eines Projektpartners ist, das man einander mit Ideen fördert. Der Nachteil ist der zeitliche Mehraufwand.

  • Probleme

    Es gab nicht viele Probleme, denen ich mich stellen musste. Als erstes fing ich mit dem Kopf und den vier Ohren an. Das Material ist relativ schwer. Deshalb brachen mir die Ohren teilweise ab, da sie sehr gross und schwer waren. Ich musste diese wiederholt mit Holzleim reparieren. Das gleiche Problem hatte ich mit den Fingern, da sie besonders filigran ausgearbeitet wurden.

     

    Für den Kopf brauchte ich sehr viel Zeit. Insbesondere deshalb, weil ich sehr detailliert modellierte und mit Gouache und Copic bemalte. Die Malerarbeiten habe ich immer wieder optimiert. So kam es, dass ich aus Zeitgründen zu Hause in meiner Freizeit, am Körper arbeite.

     

    Kopf und Körper bestehen je aus einem Teil. Die beiden Teile zusammenzufügen war nicht ganz einfach. Die Lösung war dann, ein Loch in den Kopf (von unten) zu bohren und mit einem Metallstab mit dem Körper zu verbinden. So konnte ich die beiden Teile zusammenstecken. Der Bohrer in der Schule war jedoch dafür nicht geeignet, da der Kopf nicht unter den Bohrer passte. Deshalb wurde diese Arbeit zu Hause in der Werkstatt meines Vaters durchgeführt.

     

    Durch das hohe Gewicht fiel der Kopf nach hinten. Es musste also eine Konstruktion erstellt werden, damit er vorne blieb. Mein Ziel war es, dass die Figur schwebt, wenn Sie aufgestellt wird. Dazu wurde ein Gestell aus Metall erstellt, dass sie schweben liess. Dafür wurde auch gleich eine Stütze für den Kopf erstellt. Das war sehr diffizil. Der Körper musste genau ausbalanciert werden, damit er nicht nach hinten kippte. Für mehr Stabilität wurde eine runde Bodenplatte aus Metallblech erstellt, die anschliessend schwarz lackiert wurde.

     

    Da die ganze Figur leicht zerbrechlich ist, habe ich mich entschieden, diese in einer Glashaube zu stellen. So ist sie Geschütz und gleichzeitig auch optimal präsentiert.

  • Glashaube

    Es war nicht ganz einfach eine geeignet grosse Glashaube im Internet zu finden. Es sollte eine sein, mit einem schwarzen Boden. Ich fand zwar eine, jedoch nur mit weissem Boden. Und diese wurde auch nur nach Deutschland verschickt. Das Problem konnte ich lösen. Das Paket wurde zu einem Paketshop in Deutschland geschickt und anschliessend wurde der Boden schwarz lackiert.

  • Materialien

    Ceramicilin, Bänder, Glasdiamanten, Gouache, Copic, Glastropfen, Katzenschnauzhaare, Chromstalstange, Metallblech, Acryl-Spray, Glashaube, Alufolie

  • Zeitaufwand

    Ganz genau weiss ich es nicht, aber mindestens 50–60 Stunden. Dabei wurden folgende Arbeiten durchgeführt:

    • Skizzen
    • Materialbeschaffung
    • Modellierung
    • Bemalung
    • Schmuckherstellung aus Glasperlen
    • Ausbesserungen der gebrochenen Teile
    • Konstruktion Metallgestell aus Chromstahl
    • Geeignete Glashaube im Internet suchen/bestellen
  • MACHT UND MACHTLOSIGKEIT
    DES GELDES

    Natürlich besitzt Geld Macht. Man kann sich damit ein schönes Haus, elegante Kleidung und edle Möbel kaufen. Auch Bewunderung, Zustimmung und Schmeicheleien lassen sich manchmal erkaufen, vorübergehend sogar zuvorkommende Freunde. Aber damit ist die Macht des Geldes auch schon erschöpft. Denn das, was wir am dringendsten brauchen, ist für Geld nicht zu haben: die Liebe eines echten Freundes, Gesundheit, Zufriedenheit oder eine liebevolle Geste der Anteilnahme in der Stunde des Todes.

     

  • Mehr zum Thema «Stutz»

    Stutz wird umgangssprachlich in der Schweiz für einen Franken gebraucht. Weitere Wörter sind «en Stei», «es Fränkli». Das Thema wurde anlässlich der neuen 50er-Banknote gewählt, die 2016 herausgegeben worden ist.

     

  • Welche Einstellung habe ich zu Geld?

    Geld ist insofern wichtig, dass wir uns Essen und eine Wohnung leisten können. Sie ist aber keine Garantie für eine sichere Zukunft. Schliesslich kann Geld gestohlen werden. Somit ist nicht der Reichtum mein Ziel, sondern ein ausgefülltes, zufriedenes Leben mit echten Freunden.

     

  • Interessantes Zitat

    «The Narcissism Epidemic»

    «Materialistische Menschen sind im Durchschnitt unglücklicher und deprimierter. Selbst der blosse Wunsch nach mehr Geld macht sich psychisch negativ bemerkbar; auch traten laut Angaben mehr organische Beschwerden wie Hals-, Rücken- und Kopfschmerzen auf, und es bestand eine grössere Wahrscheinlichkeit von übermässigem Alkoholkonsum und Drogenmissbrauch. Das Streben nach finanziellem Erfolg macht offensichtlich unglücklich.»